Fußball, Bayernliga: Kickers gewinnen Stadtderby

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McVillager
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Fußball, Bayernliga: Kickers gewinnen Stadtderby

Beitrag von McVillager »

Fußball, Bayernliga: Kickers gewinnen gestern Abend das Stadtderby beim WFV mit 2:1

In Würzburg regiert jetzt Rot
Von unserem Redaktionsmitglied Michael Fürst

Würzburger FV - Würzburger Kickers 1:2

WFV: Scherbaum, Götzfried, Jäger, Ferstl, Rausch, Wirsching, Ostheimer, Desic (46. Christ), Reitmaier, Gashi, Vierheilig.

Kickers: Zimmerhackl, Schleßmann, Salwiczek, Göbel, Riedner, Fehrer, Kirchner, Eichler, Drenkard, Kamolz, Droszcz.

Tore: 0:1 (21.) Kirchner, 1:1 (55.) Ferstl, 1:2 (73.) Riedner. -- Schiedsrichter: Markus Pflaum (Dörfleins). - Zuschauer: 3023.

WFV-Trainer Michael Hochrein sank nach dem Schlusspfiff auf sein Trainerbänkchen und nahm die Niederlage seiner Mannschaft gegen die Kickers erst einmal ohne erkennbare Regung hin. Ganz anders Rüdiger Mauder auf der Gegenseite: Beifall klatschend stürmte er aufs Feld und herzte jeden seiner Jungs, der ihm in die Quere kam. Der Aufsteiger hatte es wirklich geschafft: Die "Roten" gewannen bei den "Blauen" an der Mainaustraße vor einer imposanten Zuschauerkulisse mit 2:1 und verschafften sich somit zunächst einmal Luft im Tabellenkeller der Bayernliga. Ganz anders der WFV: Null Punkte aus vier Spielen lautet die miese Bilanz zum Saisonauftakt. Trainer Hochrein und seine Jungs müssen sich auf einen knallharten Abstiegskampf einstellen.

Rauchbomben gezündet
Dass das ewig junge Würzburger Stadtderby immer noch elektrisierte, zeigte gestern Abend nicht nur die Anzahl von mehr als 3000 Zuschauern, sondern auch die kleinen und teilweise geschmacklosen Scharmützel der Fans im Internet. Ein Gästebuch mussten wegen übertriebener Darstellungen sogar vorübergehend geschlossen werden. Dass dann auch einige unbelehrbare Kickers-Fans Mitte der zweiten Hälfte Rauchbomben zündeten und somit den hervorragend leitenden Schiedsrichter Pflaum dazu veranlassten, das Spiel für etwa fünf Minuten zu unterbrechen, mag für die Chaoten im "roten Fanblock" lustig gewesen sein, für den Rest aber ganz sicher nicht.

Nicht lustig war es auch, was die beiden Teams zu Beginn ablieferten. In der Anfangsphase sorgte der viel zu oft lang geschlagene Ball für Langeweile, wenngleich sich bereits in dieser Phase abzeichnete, dass die Kickers nicht nur gedanklich schneller, sondern auch fixer auf den Beinen waren.

So erliefen sie viele "zweite Bälle" und erarbeiteten sich damit ein leichtes Übergewicht. Auffallend war auch die Lufthoheit der Kicker vom Dallenberg.

Beim WFV lief nicht viel
Während WFV-Schlussmann Ralf Scherbaum zunächst noch gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Wojtek Droszcz in höchster Not rettete (16.), war er bei einem Schuss des emsigen Andreas Kircher von der Strafraumgrenze (22.) chancenlos. Kamolz hatte fein vorgearbeitet. Bei der Heimelf lief nicht viel zusammen, lediglich Zajo Desic sorgte mit zwei Chancen, eine davon durch einen direkten Freistoß, für etwas Gefahr vorm Kickers Tor. Komisch, dass genau er in der Pause ausgetauscht wurde.

Zunächst musste WFV-Keeper Scherbaum gegen Fehrer Kopf und Kragen riskieren (58.), ehe seine Jungs etwas mehr Wirbel entfachten. Und prompt wurden auch Schwächen in der Hintermannschaft der Gäste auffällig. Eine davon nutzte Ferstl per Abstauber zum nun schon fast verdienten Ausgleich. Zwar tobten sich die Blauen nun noch etwas aus, doch die Kickers bekamen das Spiel langsam wieder in den Griff. Fehrer hätte eigentlich freistehend schon das 2:1 markieren müssen (70.), doch dies machte dann Tobias Riedner, der sich am gegnerischen Strafraum vehement durchsetzte und mit dem Siegtreffer seine Klasse-Leistung krönte. Es blieb bei teils stümperhaften Ausgleichsversuchen des WFV, lediglich der Freistoß von Dominik Hochrein knapp am Winkel vorbei sorgte noch für Gefahr. Deshalb regiert mindestens bis in den Februar hinein, bis zum Rückspiel also, in Würzburg die Farbe Rot - auf jeden Fall bei den Fußballfans.

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Wükickers1907
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Beitrag von Wükickers1907 »

... war ein schönes Spiel....
ich war dabei... nur ein bisserl eng ... mit 3000 Zuschauern und nur zwei Würstlesbuden...
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Den Stuttgarter Kickers alles gute!
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