Definitiv: Thomas Weller ist ein Blauer!
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Blue Fritz
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@Jules und @JJ
Eure beiden Posts direkt hintereinander finde ich einfach Klasse. Ich denke auch jeder von euch hat auf seine Weise Recht...
Braun wollte bestimmt gerne bleiben, aber nicht zu den Konditionen, die der Verein für angemessen hielt. :)
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schließe mich an! :wink:GelsenKickers hat geschrieben:GENAU!pipes hat geschrieben:Steffen, super deine Einstellung :DSteffen FFC hat geschrieben:Mit Dir zum Aufstieg! :D
Nur so packen wir es.
Also, auf gehts. Noch ist nichts verloren.![]()
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Solche Postings wollen wir hier sehen. :D
Wer kämpft KANN verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren...
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Man stelle sich nur mal vor:SVK-Micha hat geschrieben:schließe mich an! :wink:GelsenKickers hat geschrieben:GENAU!pipes hat geschrieben: Steffen, super deine Einstellung :D
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Ein Auftaktsieg in Cannstatt verbunden mit einer Hoffenheimer Niederlage, dazu noch ein weiter schwächelnder Stuttgarter Erstligist und wir hätten Zustände wie zu Saisonbeginn :wink:
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StevenJay
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Wahres Können!?Steffen FFC hat geschrieben:Von Kanyuk erwarte ich noch sehr viel. Ich denke, dass er nach einer guten Vorbereitung sein wahres Können zeigt!bookerty hat geschrieben:öhm mal was ganz anderes: also ich denk mal so wie das jetzt aussieht kann Kanyuk ab sofort vergessen unter normalen Umständen wieder in die Startelf zu kommen oder?
Ah, ich verstehe... Der war gut
"So wenig wie möglich, so viel wie nötig! Aber bei Brilliance-Aktien würde ich da eine Ausnahme machen...."
Laut dem Artikel ist der Transfer noch nicht perfekt.
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=178239
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=178239
Und es ist doch perfektBuddy hat geschrieben:Laut dem Artikel ist der Transfer noch nicht perfekt.
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=178239
Thomas Weller kommt zu den Kickers
Kurz vor Transferschluß haben die Stuttgarter Kickers den zuletzt beim FC Schaffhausen tätigen Mittelfeldspieler Thomas Weller bis Saisonende unter Vertrag genommen. Thomas Weller wechselt ablösefrei von dem Schweizer Erstligisten zu den Kickers. Der 26jährige Sohn vom früheren Fußballprofi Hanjo Weller spielte in Deutschland bereits bei Paderborn und bei 1860 München, wechselte dann vor vier Jahren in die Schweiz. Dort zeichnete er sich als technisch versierter, offensiver Mittelfeldspieler aus.
Kickers-HP
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
- Roland
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Neuzugang bei den Blauen: Weller
Stuttgart - Zwei Spieler sind bei den Stuttgarter Kickers in der Winterpause gegangen, zwei neue gekommen: Nach dem vorzeitigen Abgang von Kapitän Mirnes Mesic räumt auch Timo Schlabach seinen Spind beim Fußball-Regionalligisten und wechselt zum Oberligisten Eintracht Trier.
VON JÜRGEN KEMMNER
Im Gegenzug leihen die Blauen Stürmer Sean Dundee vom Zweitligisten Offenbacher Kickers bis zum Saisonende aus und verpflichten Mittelfeldspieler Thomas Weller (26) vom Schweizer Erstligisten FC Schaffhausen. Der Sohn des früheren Spielers des VfB Stuttgart, Hans-Joachim "Hanjo" Weller, brachte es bei den Eidgenossen in dieser Super-League-Saison nur zum Teilzeitarbeiter, nicht aber zum Stammspieler. Kickers-Trainer Robin Dutt stand schon lange in Kontakt mit Weller - nach dem Wechsel von Schlabach hatten die Blauen nun Bedarf im Mittelfeld. Dundee absolvierte am Montag bereits seinen ersten Arbeitstag beim Regionalligisten - bei einer Trainingseinheit in der Halle und beim Dauerlauf im Schnee.
Mit dem Zugang des 34-Jährigen ist jedoch nicht alles eitel Sonnenschein. Im Gegenteil. Allen Beteuerungen von Präsident Hans Kullen zum Trotz ist die Stimmung im Verein und besonders in der Mannschaft nach dem vorzeitigen Mirnes-Wechsel alles andere als euphorisch. Bei den Profis macht sich Ernüchterung breit - ohne Mesic glaubt der Großteil der Mannschaft nicht mehr an den Aufstieg. Die Verpflichtung von Dundee hat die Stimmung nicht verbessert. Die Spieler wollen ihren Ehrgeiz nun dadurch steigern, indem die Prämien erhöht werden. Schließlich hat die TSG Hoffenheim für Mesic etwa 170 000 Euro überwiesen.
Doch nicht nur die sportlichen Ambitionen beschäftigen die Kickers, auch die ungewisse Zukunft von Trainer Robin Dutt sorgt für Unruhe. Wegen der Misstöne beim Mesic-Wechsel ist der Coach enttäuscht - auch wenn er das öffentlich nie zugeben würde. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, zunächst ruhen die Verhandlungen. Da überrascht es nicht, dass immer wieder mögliche neue Arbeitgeber genannt werden. Besonders der Name des Zweitligisten SC Freiburg, bei dem Trainer Volker Finke zum Saisonende abdankt, hält sich hartnäckig.
Quelle: http://www.szbz.de/ueberregional/sport/ ... 875028.cfm
Stuttgart - Zwei Spieler sind bei den Stuttgarter Kickers in der Winterpause gegangen, zwei neue gekommen: Nach dem vorzeitigen Abgang von Kapitän Mirnes Mesic räumt auch Timo Schlabach seinen Spind beim Fußball-Regionalligisten und wechselt zum Oberligisten Eintracht Trier.
VON JÜRGEN KEMMNER
Im Gegenzug leihen die Blauen Stürmer Sean Dundee vom Zweitligisten Offenbacher Kickers bis zum Saisonende aus und verpflichten Mittelfeldspieler Thomas Weller (26) vom Schweizer Erstligisten FC Schaffhausen. Der Sohn des früheren Spielers des VfB Stuttgart, Hans-Joachim "Hanjo" Weller, brachte es bei den Eidgenossen in dieser Super-League-Saison nur zum Teilzeitarbeiter, nicht aber zum Stammspieler. Kickers-Trainer Robin Dutt stand schon lange in Kontakt mit Weller - nach dem Wechsel von Schlabach hatten die Blauen nun Bedarf im Mittelfeld. Dundee absolvierte am Montag bereits seinen ersten Arbeitstag beim Regionalligisten - bei einer Trainingseinheit in der Halle und beim Dauerlauf im Schnee.
Mit dem Zugang des 34-Jährigen ist jedoch nicht alles eitel Sonnenschein. Im Gegenteil. Allen Beteuerungen von Präsident Hans Kullen zum Trotz ist die Stimmung im Verein und besonders in der Mannschaft nach dem vorzeitigen Mirnes-Wechsel alles andere als euphorisch. Bei den Profis macht sich Ernüchterung breit - ohne Mesic glaubt der Großteil der Mannschaft nicht mehr an den Aufstieg. Die Verpflichtung von Dundee hat die Stimmung nicht verbessert. Die Spieler wollen ihren Ehrgeiz nun dadurch steigern, indem die Prämien erhöht werden. Schließlich hat die TSG Hoffenheim für Mesic etwa 170 000 Euro überwiesen.
Doch nicht nur die sportlichen Ambitionen beschäftigen die Kickers, auch die ungewisse Zukunft von Trainer Robin Dutt sorgt für Unruhe. Wegen der Misstöne beim Mesic-Wechsel ist der Coach enttäuscht - auch wenn er das öffentlich nie zugeben würde. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, zunächst ruhen die Verhandlungen. Da überrascht es nicht, dass immer wieder mögliche neue Arbeitgeber genannt werden. Besonders der Name des Zweitligisten SC Freiburg, bei dem Trainer Volker Finke zum Saisonende abdankt, hält sich hartnäckig.
Quelle: http://www.szbz.de/ueberregional/sport/ ... 875028.cfm
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Dazu sag ich nur: Kapitän Mirnes Mesic.....Blauer Bayer hat geschrieben:Wahrscheinlich aus der gleichen Quelle wie die Info, es gebe je zwei Zu- und Abgänge in der Winterpause. Nach meiner hoch mathematischen Recherche sind's je drei :wink: .DirtyToby hat geschrieben:Woher kommt denn diese Komfortinformation über die Stimmung innerhalb der Mannschaft?!?
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
Find´s gut, daß der Weller kommt. Ein gestandener Profi mit viel Erfahrung welcher wegen seines Alters topfit ist und noch viele Jahre spielen wird. Hoffe, er bleibt uns auch über die Saison hinaus erhalten.
Er hat wohl mal gesagt, er möchte schon gerne auf absehbare Zeit in der 2.Liga spielen, kann sich aber vorstellen, erst mal bei einem guten Regionalligisten zu spielen. Hoffe, er bekommt schnell ein Herz für die Blauen und bleibt länger bei uns( im Falle des Nicht-Aufstiegs).
So einen können wir schon brauchen. Muß sich natürlich wie jeder Andere auch erst mal beweisen. Aber wenn man sich seine sportliche Vergangenheit ansieht, dürfte er sich wohl relativ problemlos gut in Szebe setzen.
Er hat wohl mal gesagt, er möchte schon gerne auf absehbare Zeit in der 2.Liga spielen, kann sich aber vorstellen, erst mal bei einem guten Regionalligisten zu spielen. Hoffe, er bekommt schnell ein Herz für die Blauen und bleibt länger bei uns( im Falle des Nicht-Aufstiegs).
So einen können wir schon brauchen. Muß sich natürlich wie jeder Andere auch erst mal beweisen. Aber wenn man sich seine sportliche Vergangenheit ansieht, dürfte er sich wohl relativ problemlos gut in Szebe setzen.

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Bluebyte
ich bin glücklich, dass wir endlich einen richtigen linken Mittelfeldspieler haben, der auch zum rest des Mittelfeldes passt, man kann nämlich schon jetzt deutlich erkennen, dass er Technisch stark ist. Wir sind von nun an nicht mehr auf Stierle angewiesen, der zwar oft stark ist, weil er kämpft :wink: , aber auch nicht mehr macht als den Rasen umzugraben. auch Akcay muss nicht mehr links spielen, der Tat mir da fast leid und schon gar nicht mehr Parmak, Nein wir haben jetzt einen richtigen linken Mittelfeldspieler !
Nazis raus aus den Stadien.
- Roland
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Die Umstellung fällt Weller nicht schwer
Vom FC Schaffhausen zu den Stuttgarter Kickers
Am Samstag (14.30 Uhr, Gazistadion) bestreiten die Stuttgarter Kickers die Generalprobe für die Rückserie in der Fußball-Regionalliga gegen den VfR Aalen. Mit dabei wird dann auch der Neuzugang Thomas Weller sein, der die linke Seite verstärken soll.
Von Joachim Klumpp
Bei dem ersten offiziellen Auftritt für seinen neuen Verein hat Thomas Weller viele Hände schütteln müssen. Schließlich spielten die Stuttgarter Kickers gegen den FC Schaffhausen, für den der 25-Jährige noch bis Ende des vergangenen Jahres unter Vertrag stand. Und wo er so etwas wie der Publikumsliebling des Schweizer Super-League-Klubs war. Aber eben nicht unbedingt der Liebling des Trainers Jürgen Seeberger, ebenfalls ein Deutscher. Der attestierte Weller zwar ein sehr gutes Auge, speziell bei Standardsituationen, “aber der letzte Zug zum Tor fehlte”. Kein Treffer stand in der Vorrunde zu Buche, obwohl Weller auf 14 Einsätze kam, wenn auch nicht immer von Beginn an. Der Grund? Zunächst lief es bei ihm ganz ordentlich, aber bei der Mannschaft nicht; und als die gegen die Topklubs Basel und beim FC Zürich fast sensationell gewann, gehörte er nicht mehr zur Anfangsformation. Künstlerpech. Außerdem sei die Grundausrichtung eher defensiv gewesen: “Das liegt mir nicht so.”
Unterm Strich jedenfalls suchte Weller eine neue Herausforderung, deshalb löste er seinen Vertrag zum Jahresende vorzeitig auf. “Ich wäre gerne in der Schweiz geblieben”, sagt Weller, doch Kontakte zum Tabellenzweiten FC St. Gallen zerschlugen sich, weil der Verein stattdessen einen Argentinier verpflichtete. “So gesehen bin ich jetzt froh, dass es mit den Kickers geklappt hat.” Hier will er sich nochmals für höhere Aufgaben empfehlen. “Der Teamgeist stimmt, es wird offensiv gespielt - und die Chancen auf den Aufstieg sind durchaus noch vorhanden.” Trotz der sechs Punkte Rückstand auf den Klassenkrösus TSG Hoffenheim. Weller jedenfalls will in den Profifußball, warum nicht mit den Kickers? Deren Trainer Robin Dutt hat den Mittelfeldspieler, der früher bei 1860 München und Paderborn gespielt hat, schon länger im Auge: “Er ist ein spielstarker Typ für die linke Seite”, sagt der Coach, der dem Neuzugang durchaus Hoffnungen auf einen Stammplatz macht. “Wenn er so weiterarbeitet wie bisher, ist er auf einem sehr guten Weg. Er ist schnell und technisch stark.”
Ein Zeugnis, das Thomas Weller den meisten Kollegen aus der Schweiz ausstellt. “Vom Technisch-Taktischen brauchen sie sich hinter dem deutschen Fußball nicht zu verstecken”, sagt Weller, “einzig die Power fehlt manchmal im Spiel, darauf wird in der Schweiz vielleicht nicht so viel Wert gelegt.” Außer beim FC Schaffhausen, der sich mit bescheidenen Mitteln nun schon im dritten Jahr in der höchsten Liga hält. Die Rahmenbedingungen des Grenzklubs erinnern eher an die Regionalliga. Im Vergleich zum Stadion “Breite” des FCS mit einer Kapazität von nur 7300 Plätzen wirkt das Gazistadion dagegen wie ein Schmuckkästchen, der Zuschauerschnitt ist mit gut 3000 der geringste der Liga und bewegt sich somit nur auf deutschem Regionalliganiveau.
“Das Umfeld ist sicher nicht so professionell”, sagt Weller, der im Sommer 2005 vom FC Vaduz kam, wo sein Vater, der ehemalige VfB-Profi Hanjo Weller, derzeit Interimstrainer ist. Und wo fast paradiesische Zustände herrschen, zumindest für Schweizer Verhältnisse. Denn Geld spielt in dem Fürstentum mit den vielen Briefkastenfirmen keine so große Rolle, “dort kann man richtig gut verdienen, deshalb kommen oft auch namhafte Spieler”. Und als Liechtensteiner Abonnementspokalsieger ist der Klub inzwischen auch im Europapokal zu Hause.
Das wird bei den Kickers unmöglich, zumal der Verein im DFB-Pokal ja ausgeschieden ist, trotz des Achtungserfolgs gegen den Hamburger SV, den auch Weller aus der Ferne mitbekommen hat. “So etwas wäre in der Schweiz fast unmöglich. Dort ist das Leistungsgefälle zwischen der ersten und dritten Liga zu hoch”, sagt Weller, der die deutschen Klubs in der Breite des Kaders besser ausgestellt sieht. Was er als Vorteil sieht: “Letztlich kann man nur als Mannschaft Erfolg haben. Und mit der will ich hier etwas erreichen”, sagt der ledige Fußballer, der momentan im Hotel wohnt und nur zu seinem Hauptwohnsitz nach Romanshorn fährt, sofern es der Trainingsplan bei den Stuttgarter Kickers erlaubt.
“Wichtig ist, dass wir einen guten Start erwischen, dann kann es im Fußball schnell gehen.” Die Mannschaft jedenfalls habe das Potenzial, ganz oben mitzuspielen. Und auch der Trainer Robin Dutt sagt nach der Vorbereitung: “Die neuen Spieler haben sicher nochmal frischen Schwung reingebracht. Die können in der Regionalliga sicher alle drei Akzente setzen.” Das wäre ganz im Sinne von Thomas Weller. Denn sein Vertrag läuft vorerst nur bis zum Saisonende. Das sind maximal 14 Spiele, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Und vielleicht sogar zum Publikumsliebling zu avancieren.
Quelle: STZ
Vom FC Schaffhausen zu den Stuttgarter Kickers
Am Samstag (14.30 Uhr, Gazistadion) bestreiten die Stuttgarter Kickers die Generalprobe für die Rückserie in der Fußball-Regionalliga gegen den VfR Aalen. Mit dabei wird dann auch der Neuzugang Thomas Weller sein, der die linke Seite verstärken soll.
Von Joachim Klumpp
Bei dem ersten offiziellen Auftritt für seinen neuen Verein hat Thomas Weller viele Hände schütteln müssen. Schließlich spielten die Stuttgarter Kickers gegen den FC Schaffhausen, für den der 25-Jährige noch bis Ende des vergangenen Jahres unter Vertrag stand. Und wo er so etwas wie der Publikumsliebling des Schweizer Super-League-Klubs war. Aber eben nicht unbedingt der Liebling des Trainers Jürgen Seeberger, ebenfalls ein Deutscher. Der attestierte Weller zwar ein sehr gutes Auge, speziell bei Standardsituationen, “aber der letzte Zug zum Tor fehlte”. Kein Treffer stand in der Vorrunde zu Buche, obwohl Weller auf 14 Einsätze kam, wenn auch nicht immer von Beginn an. Der Grund? Zunächst lief es bei ihm ganz ordentlich, aber bei der Mannschaft nicht; und als die gegen die Topklubs Basel und beim FC Zürich fast sensationell gewann, gehörte er nicht mehr zur Anfangsformation. Künstlerpech. Außerdem sei die Grundausrichtung eher defensiv gewesen: “Das liegt mir nicht so.”
Unterm Strich jedenfalls suchte Weller eine neue Herausforderung, deshalb löste er seinen Vertrag zum Jahresende vorzeitig auf. “Ich wäre gerne in der Schweiz geblieben”, sagt Weller, doch Kontakte zum Tabellenzweiten FC St. Gallen zerschlugen sich, weil der Verein stattdessen einen Argentinier verpflichtete. “So gesehen bin ich jetzt froh, dass es mit den Kickers geklappt hat.” Hier will er sich nochmals für höhere Aufgaben empfehlen. “Der Teamgeist stimmt, es wird offensiv gespielt - und die Chancen auf den Aufstieg sind durchaus noch vorhanden.” Trotz der sechs Punkte Rückstand auf den Klassenkrösus TSG Hoffenheim. Weller jedenfalls will in den Profifußball, warum nicht mit den Kickers? Deren Trainer Robin Dutt hat den Mittelfeldspieler, der früher bei 1860 München und Paderborn gespielt hat, schon länger im Auge: “Er ist ein spielstarker Typ für die linke Seite”, sagt der Coach, der dem Neuzugang durchaus Hoffnungen auf einen Stammplatz macht. “Wenn er so weiterarbeitet wie bisher, ist er auf einem sehr guten Weg. Er ist schnell und technisch stark.”
Ein Zeugnis, das Thomas Weller den meisten Kollegen aus der Schweiz ausstellt. “Vom Technisch-Taktischen brauchen sie sich hinter dem deutschen Fußball nicht zu verstecken”, sagt Weller, “einzig die Power fehlt manchmal im Spiel, darauf wird in der Schweiz vielleicht nicht so viel Wert gelegt.” Außer beim FC Schaffhausen, der sich mit bescheidenen Mitteln nun schon im dritten Jahr in der höchsten Liga hält. Die Rahmenbedingungen des Grenzklubs erinnern eher an die Regionalliga. Im Vergleich zum Stadion “Breite” des FCS mit einer Kapazität von nur 7300 Plätzen wirkt das Gazistadion dagegen wie ein Schmuckkästchen, der Zuschauerschnitt ist mit gut 3000 der geringste der Liga und bewegt sich somit nur auf deutschem Regionalliganiveau.
“Das Umfeld ist sicher nicht so professionell”, sagt Weller, der im Sommer 2005 vom FC Vaduz kam, wo sein Vater, der ehemalige VfB-Profi Hanjo Weller, derzeit Interimstrainer ist. Und wo fast paradiesische Zustände herrschen, zumindest für Schweizer Verhältnisse. Denn Geld spielt in dem Fürstentum mit den vielen Briefkastenfirmen keine so große Rolle, “dort kann man richtig gut verdienen, deshalb kommen oft auch namhafte Spieler”. Und als Liechtensteiner Abonnementspokalsieger ist der Klub inzwischen auch im Europapokal zu Hause.
Das wird bei den Kickers unmöglich, zumal der Verein im DFB-Pokal ja ausgeschieden ist, trotz des Achtungserfolgs gegen den Hamburger SV, den auch Weller aus der Ferne mitbekommen hat. “So etwas wäre in der Schweiz fast unmöglich. Dort ist das Leistungsgefälle zwischen der ersten und dritten Liga zu hoch”, sagt Weller, der die deutschen Klubs in der Breite des Kaders besser ausgestellt sieht. Was er als Vorteil sieht: “Letztlich kann man nur als Mannschaft Erfolg haben. Und mit der will ich hier etwas erreichen”, sagt der ledige Fußballer, der momentan im Hotel wohnt und nur zu seinem Hauptwohnsitz nach Romanshorn fährt, sofern es der Trainingsplan bei den Stuttgarter Kickers erlaubt.
“Wichtig ist, dass wir einen guten Start erwischen, dann kann es im Fußball schnell gehen.” Die Mannschaft jedenfalls habe das Potenzial, ganz oben mitzuspielen. Und auch der Trainer Robin Dutt sagt nach der Vorbereitung: “Die neuen Spieler haben sicher nochmal frischen Schwung reingebracht. Die können in der Regionalliga sicher alle drei Akzente setzen.” Das wäre ganz im Sinne von Thomas Weller. Denn sein Vertrag läuft vorerst nur bis zum Saisonende. Das sind maximal 14 Spiele, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Und vielleicht sogar zum Publikumsliebling zu avancieren.
Quelle: STZ
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- Wohnort: Stuttgart
Und somit passt er super zu uns, aber ihr habt recht, wenn ich mal diesen kleinen Satz auslasse, dann freue ich mich auch schon ihn spielen zu sehen. Noch einer der für guten sicheren Kombinationsfussball stehen könnte !Roland hat geschrieben:Die Umstellung fällt Weller nicht schwer
“aber der letzte Zug zum Tor fehlte”.
Nazis raus aus den Stadien.