Naja, was heißt "kompromissbereit"... Kommunen wirtschaften mit Steuergeldern, da gibt's gewisse Spielregeln. Es dürfte den Bürgern auch schwer zu vermitteln sein, warum man Steuergelder für den Ausbau von Sportstätten in einer anderen Kommune bzw. für einen Verein aus einer anderen Kommune ausgibt.Matze hat geschrieben:Wer weiss, vielleicht gibt es am Ende auch nicht nur schwarz oder weiss. Momentan gehen wir davon aus, dass keiner der Gesprächspartner kompromissbereit ist. Am Ende düften aber sowohl Stadt Stuttgart als auch der DFB an einer Lösung interessiert sein, die dem Verein ein wirtschaftliches Überleben sichert.NullSiebenElf hat geschrieben:Und mal wieder ist die entscheidende Frage: Wer zahlt's?noblesseoblige hat geschrieben:Das Problem mit dem Zugang und Separierung der Gästefans sollte mit etwas gutem Willen auch in LB zu lösen sein.
Es gibt in unmittelbarer Nähe nur zwei Stadien, die für den zumindest provisorischen Spielbetrieb in der 3. Liga geeignet sind: Reutlingen und Großaspach. In allen anderen Stadien zu spielen ist mit Kosten verbunden, die die jeweilige Kommune nicht zahlen wird und die Stadt Stuttgart nicht zahlen kann. Und bei den Kickers ist für so etwas erst recht kein Geld da. Also: Wer soll das bezahlen?
Über Kompromisse bei Stadionmiete und Drittligatauglichkeit des Stadions können wir hier nur spekulieren, allerdings sehe ich am Ende schon ein Interesse bei allen Seiten, welches bestenfalls eine Ausnahmeregelung ermöglicht. Zumindest für die Dauer des Umbaus!
Der DFB ist außen vor. Er kann nur für die Saison 2013/2014 eine weitere Ausnahmegenehmigung für den Spielbetrieb auf der Waldau erteilen, was er wohl machen wird. Damit ist sein Part erledigt.
Bleibt nur noch, dass die Stadion GmbH mit der Miete fürs Neckarstadion in einer völlig utopischen Dimension runter geht. Die Stadt wird das nicht tun. Einige Stadträte wollen die Kickers finanziell sogar noch mehr in die Verantwortung nehmen.