Heute war es gar nichts !!! Hat mir auch M.Zeyer Am Bahnhof gesagt!
Der Support war trotz des Spielstand,sehr gut .
Einfach weiter spielen und sehen was passiert
AUF GEHT`S KICKERS
525 Kilometer, nur Cottbus und Kiel liegen weiter entfernt. Von einer enttäuschenden Zahl zu sprechen, halte ich für vermessen. Es gab Zeiten, da waren nur 10 Leute von uns in Saarbrücken, 20 in Wuppertal oder zwei Dutzend in München. Das scheinen einige vergessen, verdrängt oder gar nicht gewusst zu haben. Es ist schön, dass wir den Bus voll bekommen haben - zumal das Spiel im NDR Livestream kam.Ruven hat geschrieben:Blaue waren ca. 100 im Gästeblock, eine ziemlich enttäuschende Zahl.
Ich möchte wirklich nicht nach jeder Niederlage aus den Löchern gekrochen kommen und alles infrage stellen. Deine taktischen Aufarbeitungen der Spiele sind immer wieder interessant, daher möchte ich auch nicht wieder mit einem anderen Spielsystem daherkommen. Folgende Dinge treiben mich aber schon um:stoitschkov hat geschrieben:Osnabrück für mich mit einem bombenstarken Pressing in der 1.HZ, das sieht man in der Form in der 3.Liga nicht oft. Ihre AV schoben bei Ballbesitz relativ hoch, Chahed fiel im Aufbau oft etwas zurück, ein Stürmer ließ sich zurückfallen und der Außen auf der Ballseite rückte entsprechend ein. Diese Muster konnten sie sowohl mit langen Bällen/Ablagen als auch flach von hinten heraus durchspielen. Anschliessend wurde mit sehr vielen Spielern zum Ball verschoben, sie hatten durchgehend tolle Staffelungen fürs Gegenpressing. Beispiel: der rechte Verteidiger Pisot rückte bei Osnabrücker Angriffen über links als zusätzlicher Abfangjäger ins defensive Mittelfeldzentrum ein!
Damit hatte Osnabrück von der ersten Minute an Zugriff auf das Spiel und Aktion auf Aktion im Angriff. Stellt sich natürlich die Frage: waren wir auf diese Spielweise nicht vorbereitet? warum konnten wir uns von hintenraus nicht oder nur sehr schlecht befreien?
Als mögliche Antworten kann man natürlich englische Woche, fehlende Frische bei zu vielen Spielern oder auch fehlende Rotation auf der ein oder anderen Position anführen. Es gab aber auch strukturelle Gründe. Als Beispiel kann man sich ja noch einmal die Entstehung der Ecke vor dem ersten Tor anschauen: Einwurf auf unserer linken Abwehrseite, Ball geht nach hinten auf Stein, der spielt einen schlechten Querpass auf Staro (den die meisten Teams schon anlaufen). Staro wählt dann die schlechteste Option, einen weiteren Querpass auf Leutenecker, der die Situation aber auch nicht durch Wegbolzen sondern spielerisch lösen will und den Ball verliert. Grund für das Zuspiel von Staro aber eben auch die fehlende Bewegung und nicht vorhandene Tiefenstaffelung der Stürmer.
Eine Ecke kann man natürlich immer mal kassieren und sollte man auch besser verteidigen können als beim 1:0. Allerdings zeigt das Beispiel eben dass Osnabrücks Pressingplan von Beginn an aufging, weil sie sehr viel richtig und wir, ganz vorne angefangen, fast alles falsch gemacht haben.
Es gab in der gesamten 1.HZ eigentlich kein gelungenes Zurückfallen eines Stürmers ins MF mit brauchbarer Spielfortsetzung. Und nur über solche Aktionen bekommen wir Spielkontrolle und können dazu ansetzen unser Spiel aufzuziehen. Dazu war unser Anlaufen ganz vorne kollektiv eben auch sehr schlecht, was dazu führte dass Calamita links oft Pisot hinterherhecheln musste und unsere rechte Abwehrseite von Osnabrück als Schwachstelle ausgeguckt wurde, sicher auch weil Bonsu defensiv grosse Probleme hat.
Der fehlende Zugriff auf das Spiel war in der 1.HZ allerdings so eklatant, dass man (neben der körperlichen Frische) ruhig auch mal die Einstellung oder besser die Mentalität für so ein Spiel hinterfragen kann. Leichter Nieselregen, kühl, 3.tes Spiel in 7 Tagen, Gegner von Beginn an präsent und zweikampfstark. Solche Bedingungen muss ein Team, das aufsteigen will, annehmen und mit mehr Willen dagegenhalten. Zur Not eben auch mal 20-25 Minuten mitbolzen, bis sich das Spiel beruhigt und man step by step sein eigenes Ding durchziehen kann. Das ist allerdings auch ein Lernprozess, der nicht von heute auf morgen abläuft. Das hat für mich auch nichts mit "zu brav" oder fehlender Einsatzbereitschaft zu tun.
Am Ende eine derbe und in der Art und Weise schon unerwartete Schlappe. Nach der man aber gerade nicht die Dinge infrage stellen sollte, die über fast die gesamte Runde sehr gut funktioniert haben: offensive Grundausrichtung, 4-3-3, spielerische Lösungen suchen.
Klar kann der Trainer auf 2,3 Positionen anders aufstellen. Allerdings hätten Gerster oder Fennell an den strukturellen Problemen bei eigenem Ballbesitz auch nichts geändert. DIe Sturmreihe war für mich auch grds passend gewählt, da Engelbrecht und Fischer ihre Stärken primär im Strafraum haben. In diesem Spiel wäre aber ein starkes Spiel der Stürmer gegen den Ball und die Verbindung MF-Sturm wichtig gewesen.
Mit Blick auf die Restsaison ist noch alles drin. Für mich ein Spiel aus dem Team und Trainer einiges lernen können, ohne dass man jetzt die vielen guten Automatismen in Frage stellen müsste.
Osnabrück mit einer wirklich tollen 1.HZ, das kann man auch anerkennen.
westfalen hat geschrieben:ca.120-140 Blaue im Block !!! wir spielen um den AUFSTIEG und so wenig Fans auswärtsDa geht doch mehr
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Heute war es gar nichts !!! Hat mir auch M.Zeyer Am Bahnhof gesagt!
Der Support war trotz des Spielstand,sehr gut .
Einfach weiter spielen und sehen was passiert![]()
AUF GEHT`S KICKERS
steve75 hat geschrieben:Ich möchte wirklich nicht nach jeder Niederlage aus den Löchern gekrochen kommen und alles infrage stellen. Deine taktischen Aufarbeitungen der Spiele sind immer wieder interessant, daher möchte ich auch nicht wieder mit einem anderen Spielsystem daherkommen. Folgende Dinge treiben mich aber schon um:stoitschkov hat geschrieben:Osnabrück für mich mit einem bombenstarken Pressing in der 1.HZ, das sieht man in der Form in der 3.Liga nicht oft. Ihre AV schoben bei Ballbesitz relativ hoch, Chahed fiel im Aufbau oft etwas zurück, ein Stürmer ließ sich zurückfallen und der Außen auf der Ballseite rückte entsprechend ein. Diese Muster konnten sie sowohl mit langen Bällen/Ablagen als auch flach von hinten heraus durchspielen. Anschliessend wurde mit sehr vielen Spielern zum Ball verschoben, sie hatten durchgehend tolle Staffelungen fürs Gegenpressing. Beispiel: der rechte Verteidiger Pisot rückte bei Osnabrücker Angriffen über links als zusätzlicher Abfangjäger ins defensive Mittelfeldzentrum ein!
Damit hatte Osnabrück von der ersten Minute an Zugriff auf das Spiel und Aktion auf Aktion im Angriff. Stellt sich natürlich die Frage: waren wir auf diese Spielweise nicht vorbereitet? warum konnten wir uns von hintenraus nicht oder nur sehr schlecht befreien?
Als mögliche Antworten kann man natürlich englische Woche, fehlende Frische bei zu vielen Spielern oder auch fehlende Rotation auf der ein oder anderen Position anführen. Es gab aber auch strukturelle Gründe. Als Beispiel kann man sich ja noch einmal die Entstehung der Ecke vor dem ersten Tor anschauen: Einwurf auf unserer linken Abwehrseite, Ball geht nach hinten auf Stein, der spielt einen schlechten Querpass auf Staro (den die meisten Teams schon anlaufen). Staro wählt dann die schlechteste Option, einen weiteren Querpass auf Leutenecker, der die Situation aber auch nicht durch Wegbolzen sondern spielerisch lösen will und den Ball verliert. Grund für das Zuspiel von Staro aber eben auch die fehlende Bewegung und nicht vorhandene Tiefenstaffelung der Stürmer.
Eine Ecke kann man natürlich immer mal kassieren und sollte man auch besser verteidigen können als beim 1:0. Allerdings zeigt das Beispiel eben dass Osnabrücks Pressingplan von Beginn an aufging, weil sie sehr viel richtig und wir, ganz vorne angefangen, fast alles falsch gemacht haben.
Es gab in der gesamten 1.HZ eigentlich kein gelungenes Zurückfallen eines Stürmers ins MF mit brauchbarer Spielfortsetzung. Und nur über solche Aktionen bekommen wir Spielkontrolle und können dazu ansetzen unser Spiel aufzuziehen. Dazu war unser Anlaufen ganz vorne kollektiv eben auch sehr schlecht, was dazu führte dass Calamita links oft Pisot hinterherhecheln musste und unsere rechte Abwehrseite von Osnabrück als Schwachstelle ausgeguckt wurde, sicher auch weil Bonsu defensiv grosse Probleme hat.
Der fehlende Zugriff auf das Spiel war in der 1.HZ allerdings so eklatant, dass man (neben der körperlichen Frische) ruhig auch mal die Einstellung oder besser die Mentalität für so ein Spiel hinterfragen kann. Leichter Nieselregen, kühl, 3.tes Spiel in 7 Tagen, Gegner von Beginn an präsent und zweikampfstark. Solche Bedingungen muss ein Team, das aufsteigen will, annehmen und mit mehr Willen dagegenhalten. Zur Not eben auch mal 20-25 Minuten mitbolzen, bis sich das Spiel beruhigt und man step by step sein eigenes Ding durchziehen kann. Das ist allerdings auch ein Lernprozess, der nicht von heute auf morgen abläuft. Das hat für mich auch nichts mit "zu brav" oder fehlender Einsatzbereitschaft zu tun.
Am Ende eine derbe und in der Art und Weise schon unerwartete Schlappe. Nach der man aber gerade nicht die Dinge infrage stellen sollte, die über fast die gesamte Runde sehr gut funktioniert haben: offensive Grundausrichtung, 4-3-3, spielerische Lösungen suchen.
Klar kann der Trainer auf 2,3 Positionen anders aufstellen. Allerdings hätten Gerster oder Fennell an den strukturellen Problemen bei eigenem Ballbesitz auch nichts geändert. DIe Sturmreihe war für mich auch grds passend gewählt, da Engelbrecht und Fischer ihre Stärken primär im Strafraum haben. In diesem Spiel wäre aber ein starkes Spiel der Stürmer gegen den Ball und die Verbindung MF-Sturm wichtig gewesen.
Mit Blick auf die Restsaison ist noch alles drin. Für mich ein Spiel aus dem Team und Trainer einiges lernen können, ohne dass man jetzt die vielen guten Automatismen in Frage stellen müsste.
Osnabrück mit einer wirklich tollen 1.HZ, das kann man auch anerkennen.
In der Vorrunde verlieren wir 1:5 gegen den VfB, direkt zuvor hatte sich Enzo verletzt. Gaiser bekam die undankbare Aufgabe, den Kapitän in gleicher Rolle ersetzen zu sollen. Das Experiment scheiterte kläglich, auch wenn er natürlich nicht alleine diese Niederlage verschuldete.
Rückrunde: Wir verlieren 1:4 in Osnabrück. Zwei eminent wichtige Spieler, Braun und Müller, fallen aus. Der Trainer lässt einen Spieler, der als offensiver Mittelfeldspieler vorgestellt und verpflichtet wurde, die 6er Position von Braun einnehmen. Ein formschwacher Calamita und ein defensivschwacher Bonsu spielen bei einem (du hast es selbst bestätigt) Gegner, der extremes Pressing spielt, der uns ohnehin nicht liegt, dessen Stärken man nach der Vorrundenbegegnung hätte analysieren können.
Was ich damit sagen will? Völlig egal was passiert, wir spielen unseren Stiefel runter, wir reagieren 0,00 auf den Gegner, der reagiert aber zu 100 % auf uns, wir wechseln 1:1 die Positionen, ob`s der andere kann oder nicht, wir holen Fischer, der aber in dieses festgefahrene System nicht passt und holen Bahn, der zum Bankdrücker degradiert wird und wenn er dann spielt, dann spielt er wohl nicht auf der richtigen Position. Das Fass mit Gerster und Fennell mache ich jetzt nicht auch noch auf.
Und ja, das darf jetzt ruhig auch mal als Kritik am Trainer verstanden werden. Denn ich habe keinen Bock drauf, das ein möglicher Aufstieg einfach weggeschmissen wird. Vor wem sollen wir vor Angst davon laufen? Vor Erfurt, Münster, Kiel?
Wenn nachher 3 Mannschaften über uns stehen, weil die Qualität einfach besser war, dann akzeptiere ich das. Ich akzeptiere aber nicht, dass man nachher scheitert, weil man nicht variabel und von außen taktisch limitiert war. Also, vielleicht auch mal weg vom laufintensiven Hurrafussball und hin zum ergebnisorientierten und zweckorientierten Auftreten. Dafür muss man dann auch nicht alle spielerische Lösungen über Bord werfen, dafür sind viele unsere Spieler technisch zu gut.
Ich hoffe, dass ich diesen Beitrag nach dem letzten Spieltag im Karton lassen kann, mit dem Wissen, das man sich auch so was von täuschen kann.
"...nach Cannstatt"? Wir haben ein Heimspiel auf dem Kickersplatz!EAKickers hat geschrieben: ...
ich hoffe das auf der zielgeraden alles gut geht und freue mich aufs derby. nach canstatt dürften ja wohl dann hoffentlich auch mehr fans mitreisen, egal wieviel livestreams es gäbe
Azulblanco hat geschrieben:"...nach Cannstatt"? Wir haben ein Heimspiel auf dem Kickersplatz!EAKickers hat geschrieben: ...
ich hoffe das auf der zielgeraden alles gut geht und freue mich aufs derby. nach canstatt dürften ja wohl dann hoffentlich auch mehr fans mitreisen, egal wieviel livestreams es gäbe