Settembrini hat geschrieben:
Aber für die Perspektive: Mit Verlaub, das klingt für mich ein wenig nach: Stuttgarter Kickers als - gut geführter, gut "strukturierter" (was immer das ist) - Feld-, Wald-, Wiesenverein für die ganze Familie. Nach dem Motto: Wenn die 1. Mannschaft in der RL spielt... prima. Aber OL ist doch auch schön. Das steht da, zugegeben, nicht und es ist von meiner Seite polemisch. Aber mit derart wenig Anspruch landen wir dort schneller, als es uns lieb ist.
Keine Ahnung, welche Visionen Herr Zeyer von einem "funktionierenden" Verein hat.
Ich will mit dem - selbstverständlich "funktionierenden" - Verein Stuttgarter Kickers dauerhaft(!) in den Profibereich. Nach Lage der Dinge ist das eher die Dritte denn die Zweite Liga... aber die muss es schon sein. Wirklich. Das kommode "Wir richten uns als weiterenwickelter und funktionierender Verein in der RL ein..." NEEEEE!
Tut mir leid: Wenn sich das als Anspruch durchsetzt... dann wäre ich raus!
Zeyer ist ehrgeizig, für ihn sicher hart ein Interview ohne "Traditionsverein........gehören in die 2.te Liga" zu führen.....das hätte er sich vor einem Jahr auch nicht vorstellen können :wink:
mit den Aussagen zur Jugendarbeit kann er aber zumindest bei mir schon punkten. Und genau da sehe (oder unterstelle) ich auch seine "Vision" von einem "funktionierenden Verein". Gut, nachhhaltig ausbilden damit mehr, viel mehr aus dem Nachwuchs nachkommt. Das dauert natürlich, aber die Geduld in diesem bereich wird sich auszahlen
und was den vermeintlichen Anspruch angeht: niemand will sich länger in der Regionalliga einrichten. Nach dem Verkauf der Anzeigetafel hätte ich mich aber nicht mal gewundert, wenn ich morgens die Zeitung aufgeschlagen hätte und dort wäre die Insolvenz verkündet worden. Gerade im Hinblick auf den im Hinter (Unter-) grund wirkenden Investor ist es zumindest etwas beruhigend, dass jetzt nicht sofort wiederaufgestiegen werden muss. Der Aufstieg ist, gerade mit Blick auf den Modus, sowieso nur schwer planbar und würde als konkrete Zielsetzung die Mannschaft (so wie sie bis jetzt zusammengesetzt ist) wahrscheinlich auch überfordern.
Die Realität (so abgedroschen und langweilig der Begriff auch klingt) sieht eben so aus, dass alle Spieler neu sind und erstmal als Team funktionieren müssen. Das ist selbst bei erfahreneren (und vermeintlich qualitativ besseren) Spielern ein Prozess, der sich einspielen muss. Die Ansprüche stehen sowieso im Raum, besser den Ball flachen halten und die Chance ergreifen, wenn sie sich ergeben sollte. Als Fan will ich eine Entwicklung sehen. In allen Bereichen, nicht nur beim "Profiteam".